Willkommenskultur ist (auch) ein Selbstzweck
Unsere Gesellschaft überaltert zunehmend und jedem, der nach vorne schaut und nicht in einer unglorreichen Vergangenheit schwelgt, ist klar, dass unser Staat ohne Zuwanderung irgendwann dem Untergang geweiht sein wird.
Wir definieren uns doch als Fuldataler nicht durch unsere Herkunft, sondern durch unser Wesen, unsere Vielfalt und unsere Gemeinschaft.
Damit geben wir auch nicht unsere Kultur auf, sondern bereichern diese. Hand aufs Herz, wie viele haben in unserer Region bereits Migranten als Vorfahren, ob z.B. Hugenotten, Heimatvertriebene oder sog. Gastarbeiter?
Daher brauchen wir mehr Platz für Kultur, damit wir einander begegnen und lernen. Kunst ist grenzenlose Bildung.
Nur ein weltoffenes, willkommensorientiertes Fuldatal wird auch in Zukunft attraktiv und (über)lebenswert sein.
Demagogie und Feindseligkeit gegenüber anderen haben dieses Land schon einmal in den Untergang geführt. Kämpfen Sie jeden Tag mit uns dafür, dass wir dieses nie wieder erleben müssen.
Wir hoffen auf eine engagierte Beteiligung von ausländischen Mitbürgern in der Kommunalpolitik, um deren Vielfalt in unsere Entscheidungen einfließen zu lassen.