Klima- und Naturschutz bedingen sich.
Wir Grüne stehen für einen generationsgerechten wirksamen Klimaschutz in der Gemeinde. Der Raubbau an der Natur bedeutet eine Verschlechterung unserer natürlichen Lebensgrundlagen und Beschleunigung des Klimawandels. Umso wichtiger ist es, auch auf kommunaler Ebene effektive Maßnahmen zu ergreifen, um Klima-, Umwelt und Naturschutz zu gewährleisten und umzusetzen. Daher sind alle Entscheidungen in der Gemeindevertretung auf Klimaverträglichkeit zu überprüfen.
Außerdem spüren wir den Klimawandel z. B. in Form von häufiger und stärker werdenden Extremwetterereignissen bereits jetzt schmerzhaft auch bei uns in der Gemeinde. An diese neuen Umstände müssen wir uns anpassen und uns den Herausforderungen stellen.
Was wir bereits erreicht haben:
• Initiierung und Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts der Gemeinde
• Schaffung des Klimaschutzmanagements, die Projekte für den Klimaschutz anregt und umsetzt
• Schaffung des Klimaanpassungsmanagements, der sich mit den Folgen des Klimawandels in der Gemeinde beschäftigt, um die Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielte Lösungen zu entwickeln
• Einrichtung eines Klimabeirats
• Für verpflichtende, leider bisher unterlassene Ausgleichsmaßnahmen für Bebauungspläne wurden auf unsere Initiative erstmals im Haushalt 2024 und dann jährlich fortlaufend Mittel von 50.000 € bereitgestellt. Erste Ausgleiche für Eingriffe in Natur und Landschaft wurden bereits umgesetzt.
• Von uns organisierte Baumpflanzungen
Was wir noch erreichen wollen, um Klimaschutz voranzubringen:
• Alle Entscheidungen in der Gemeindevertretung auf Klimaverträglichkeit prüfen
• Verstetigung der Stellen im Klimaschutzmanagement
• Umfangreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung und Erzeugung Erneuerbarer Energien in allen kommunalen Einrichtungen → siehe auch Kapitel zu Energie
• Förderung der Energieeinsparung und Erzeugung Erneuerbarer Energien in privaten Gebäuden → siehe auch Kapitel zu Energie
• Radverkehr, Fußverkehr und öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver machen → siehe auch Kapitel zu Mobilität
• Baumpflanzungen an der neuen Ortsdurchfahrt/Ortsmitte Ihringshausen, u.a. um die Hitzebelastung zu senken
• Innenentwicklung vor Außenentwicklung: Möglichst keine neuen Außenflächen für Baugebiete mehr ausweisen, Flächenverbrauch stoppen
• Bauen in innerörtlichen Baulücken bevorzugt für Mehrgenerationen- und Mehrfamilienhäuser
• Baumpflanzungen und Blühwiesen auf den Friedhöfen für parkähnliche Gestaltung mit Naherholungswert
• Ausgleichsmaßnahmen für neue Bauprojekte müssen direkt umgesetzt werden, anstatt es auf die lange Bank zu schieben
• Abfallvermeidung auf Ortsebene (z. B. Workshops/Zusammenarbeit in der KiTa und in der Grundschule als Vorbildfunktion, Leihgeschirr für Vereine sponsorn)
• Unterstützung der Ökologischen Landwirtschaft und regionaler Produzenten
→ siehe auch Kapitel zu Energie